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FASI / VDGAB Vortrag „Fehler bei Feuerschutztüren und Feststellanlagen“

2016_06_16-fasi-mainz-vortrag_gaengige-fehler-beie-feuerschutztueren-und-feststellanlagenHäufige Fehler bei Feuerschutztüren und Feststellanlagen

Für den 16.06.2016 wurde ich von der FASI/VDGAB eingeladen, auf der Vortragsveranstaltung „Brandschutz im Betrieb“ in Mainz einen Vortrag mit dem Thema „Häufige Fehler bei Feuerschutztüren und Feststellanlagen“ zu halten. In diesem Vortrag werde ich über meine alltägliche Arbeit als Sachverständiger berichten und anhand von Fotos vorgefundener Fehler, den Teilnehmern die richtige Ausführung erklären. Dieser kurze Vortrag soll unter anderem darstellen, dass Feuerschutztüren heute multifunktionale Bauteile sind, welche innerhalb eines Bauwerks immer komplexer werdende Aufgaben und Anforderungen wie Optik, Sicherheit, Bequemlichkeit, behindertengerechte Ausführung, Barrierefreiheit, Zustandsmeldung, Verschlussmeldung, Fluchtweg, Einbruchschutz etc. zu erfüllen haben. Dies wird zumeist unterschätzt. Fehler wie eine ungenügende Ausstattung der Türanlagen bei der Bestellung bzw. fehlende Vorrüstungen wie Magnetkontakte, Elektroöffner, Fluchttüröffner, Riegelschaltkontakte sind später bei eingebauten Türanlagen nicht mehr zu beheben. Solche Einbauten dürfen an eingebauten Feuerschutzabschlüssen nachträglich nicht nachgerüstet werden, wenn die Türanlagen nicht bei der Herstellung entsprechend vorgerichtet wurden. Dies bedeutet dann entweder eine Nachrüstung mit aufgesetzten Bauteilen, was auch nicht imm er möglich, und zudem kein optisches Highlight ist. Alternativ bleibt dann nur der Komplettaustausch des Türelementes, was mehrer tausend Euro kosten kann. Die Folgekosten wie Staubschutzwände, Beiputzarbeiten und Malerarbeiten oder Tapete sind nicht zu unterschätzen.

Waren ab 1996 die zulässigen Anderungen an Feuerschutztüren in einem DIBT-Merklbatt aufgeführt, sind diese zulässigen Änderungen bei Feuerschutztüren, deren Zulassung nach dem 01.01.2010 erteilt wurde, Bestandteil det Zulasssung und im Anhang zu finden. Leider werden Montageanweisungen und Zulassungen oftmals den Monteuren nicht zur Verfügung gestellt bzw. nicht gelesen. Monteure die bereits seit vielen Jahren Feuerschutztüren montieren und dies immer nach den alten Zulassungen und Montageanweisungen, erfahren nichts über die Neuerungen und Änderungen. Wie ist es sonst zu erklären, dass eine T-90 Feuerschutzklappe, welche in einer Porenbetonwand gemäß Zulassung erst ab einer Wandstärke von 175 mm eingesetzt weren darf, in eine 90 mm starke Porenbetonwand eingebaut wird und notwendige U-Bügel nicht verwendet werden.

Bei Feststellanlagen sind die falsche Positionierung der Sturzmelder oder zusätzlichen Deckenrauchschaltern eine der häufigsten, anzutreffenden Fehlern. Handauslösetaster welche bei Freilaufschließern, Wandhaftmagneten oder Drehflügelantrieben eingesetzt werden müssen, fehlen ebenfalls sehr oft. Versiegelte Sturzmelder oder zu geringe Abstände zwischen den in die Gleitschiene integrierten Rauchschaltern sind ebenfalls sehr häufig anzutreffen.

Gerne nehme ich diese Einladung an, aus meiner täglichen Arbeit zu berichten.

Weitere Infos: http://www.vdgab.de/Veranstaltungen/2016-06-16_FASI_RP.pdf